
Feistritzsattelstraße: Motorradpass über den Feistritzsattel in den Ostalpen
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Die Feistritzsattelstraße liegt in Österreich und verläuft im östlichen Teil der Alpen. Sie überquert den Feistritzsattel, der als Verbindung zwischen der Steiermark und Niederösterreich dient. Die Strecke liegt in den Steirischen Voralpen und im Randgebirge östlich der Mur und berührt außerdem das Wechselgebirge. Über die gesamte Länge folgt die Feistritzsattelstraße dem Fluss Feistritz und führt abschnittsweise durch das Haugraben-Tal. Rundherum prägen alpine Landschaften das Bild; zugleich ist die Straße ein guter Zugang zu weniger stark befahrenen Teilen der Ostalpen. Eine interaktive Karte zur Feistritzsattelstraße findest du am Ende dieses Artikels.
Straßenbreite, Fahrspuranzahl und Oberflächenqualität werden geladenKarten-Explorer für weitere Straßendetails öffnenStreckenprofil und Fahrerlebnis
Die Feistritzsattelstraße ist etwa 5.2 km lang. Der tiefste Punkt liegt bei 1,039 m, der höchste Punkt am Feistritzsattel bei 1,287 m. Der Belag ist asphaltiert und in der Regel in sehr gutem Zustand, was auf den meisten Motorrädern ein sauberes, ruhiges Fahrgefühl ermöglicht. Statt enger Kehren dominieren gleichmäßig geschwungene Kurven, sodass die Strecke auch für Fahrer mit weniger Pass-Erfahrung gut beherrschbar ist. Die Fahrbahn ist überwiegend breit (etwa 80%), dazu kommen mittlere Breiten und nur wenige schmale Abschnitte. Durchgehend zwei Fahrstreifen erleichtern Überholen und sichere Linienwahl. Etwa ein Viertel der Strecke verläuft durch bewohntes Gebiet, der Rest durch Wald- und Berggelände. Die Feistritzsattelstraße zählt nicht zu den extrem kurvigen Alpenpässen, bietet aber mit ihren moderaten Radien und Höhenmetern eine angenehme, flüssige Fahrt – besonders, wenn du die Ostalpen ohne den Anspruch sehr anspruchsvoller Passstraßen erkunden willst.
Feistritzsattel und Ziele in der Umgebung
Der zentrale Punkt der Route ist der Feistritzsattel selbst, ein bekannter Übergang in der Region. Historisch diente er als Verbindung zwischen der Steiermark und Niederösterreich und ist bei lokalen Motorradfahrern beliebt. In der Umgebung bietet das Wechselgebirge Zugang zu Wanderwegen und Aussichtspunkten. Die Feistritz, die die Straße begleitet, mündet später in die Lafnitz und prägt das Landschaftsbild entlang der Strecke. International ist die Feistritzsattelstraße weniger bekannt als manche großen Alpenpässe, sie bietet aber authentische österreichische Berglandschaft und ist eine praktische Verbindung für Touren zwischen Ostalpen und Zentralalpen. Weitere Infos zum Feistritzsattel findest du unter Feistritzsattel. Das Wechselgebirge ist auch unter Wechsel beschrieben.
Saisonale Sperren und Befahrbarkeit
Die Feistritzsattelstraße ist für Motorradfahrer in der Regel ganzjährig befahrbar. Im Winter kann es jedoch durch Schnee und Eis zu kurzfristigen Sperren kommen, besonders in höheren Lagen. Dauerhafte Motorrad-Restriktionen gibt es nicht, trotzdem solltest du in der kalten Jahreszeit aktuelle Verkehrsmeldungen prüfen, da sich das Alpenwetter schnell ändern kann. Veranstaltungssperren sind selten, gelegentlich können aber Arbeiten an der Straße oder witterungsbedingte Ereignisse die Befahrbarkeit einschränken. Vor der Tour empfiehlt sich ein Blick auf die ASFINAG-Verkehrsinformationen für den aktuellen Straßenzustand.
Maut, Gebühren und Praxisinfos
Aktuell ist für die Feistritzsattelstraße keine Maut oder Eintrittsgebühr fällig. Mautregelungen in Österreich können sich jedoch ändern; informiere dich daher vor der Anreise über den aktuellen Stand. Aktuelle Details zu Maut und Vignettenpflicht findest du auf der offiziellen Seite ASFINAG-Informationen zur Vignette. Achte außerdem auf die allgemeinen Tempolimits in Österreich, die auf Freilandstraßen typischerweise bei 100 km/h liegen, sofern nicht anders beschildert. Die Strecke ist für die meisten Motorräder geeignet; der hochwertige Asphalt passt sowohl zu Tourern als auch zu Sporttourern.
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