
L-6-Pass im Randgebirge östlich der Mur: Motorradstrecke in der Steiermark
Einheimische wissen es am besten!
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Die L-6 liegt in Österreich und beginnt nahe dem Ort Edlitz. Die Strecke quert das Randgebirge östlich der Mur, ein Teilgebiet der Steirischen Voralpen innerhalb des Alpenraums. Die Region ist geprägt von sanften Kuppen und bewaldeten Hängen – ein klarer Kontrast zu den höher gelegenen, deutlich raueren Alpenpässen weiter westlich. Durch die Nähe zu Edlitz ist die Strecke gut erreichbar, etwa für Anreisen aus Wien oder Graz, und bietet einen einfachen Einstieg ins bergige Gelände der Oststeiermark. Eine interaktive Karte zur Route des L-6-Passes findest du am Ende dieses Artikels.
Straßenbreite, Fahrspuranzahl und Oberflächenqualität werden geladenKarten-Explorer für weitere Straßendetails öffnenStraßenprofil und Fahrerlebnis
Der L-6-Pass ist etwa 5.8 km lang, mit Höhenlagen von 464 m am tiefsten Punkt bis 780 m am höchsten. Der Belag ist asphaltiert und wird insgesamt als sehr gut bewertet – das sorgt für ein ruhiges, gut kalkulierbares Fahrverhalten. Die Strecke ist moderat kurvig, mit einer Mischung aus flüssigen Bögen und einigen engeren Kurven. Damit eignet sie sich für unterschiedliche Erfahrungsstufen. Die Fahrbahnbreite variiert: Rund 46% der Route sind breit genug, um entspannt aneinander vorbeizukommen, der Rest wechselt zwischen mittlerer und schmaler Breite. Der Großteil ist einspurig (etwa 87%); in den engeren Abschnitten solltest du daher besonders mit Gegenverkehr rechnen und defensiv fahren. Etwa 40% der Route verlaufen durch bewohntes Gebiet, wodurch du immer wieder kurze Einblicke ins ländliche Umfeld bekommst.
Landschaft und regionale Besonderheiten
Der L-6-Pass ist weniger bekannt als die großen Hochalpenrouten, liefert aber einen guten Eindruck vom Randgebirge östlich der Mur und den Steirischen Voralpen. Rundherum dominieren Mischwälder, sanfte Höhenzüge und typische Ortschaften der Region. Je nach Jahreszeit fährst du durch kräftige Herbstfärbung oder dichtes Sommergrün. Edlitz ist unter anderem für seine historische Pfarrkirche bekannt und eignet sich als ruhiger Start- oder Endpunkt. Weil die Gegend vergleichsweise wenig touristisch geprägt ist, ist die Strecke interessant, wenn du abseits der großen Routen unterwegs sein willst.
Sperrungen und saisonale Hinweise
Dauerhafte Sperrungen für Motorräder gibt es am L-6-Pass nicht. Wie bei vielen Bergstraßen in Österreich kann es aber zu temporären Sperren kommen, etwa durch Bauarbeiten, ungünstige Witterung oder lokale Veranstaltungen. Eine wintersaisonlange Sperre ist nicht üblich, dennoch können Schnee und Eis das Fahren in den kalten Monaten gefährlich machen, besonders von November bis März. Prüfe vor der Tour aktuelle Verkehrsmeldungen oder den ASFINAG-Verkehrsservice, vor allem im Winter und im zeitigen Frühjahr.
Maut, Gebühren und Praxisinfos
Aktuell fallen für die Befahrung des L-6-Passes keine Maut oder Eintrittsgebühren an. Die Straße wird als regionale Route betrieben und ist für alle Fahrzeuge, einschließlich Motorräder, freigegeben. Beachte, dass sich Mautregelungen ändern können; für aktuelle Informationen zu Maut und Vignette auf österreichischen Straßen lohnt ein Blick auf die ASFINAG-Mautinformationen. Es gelten die österreichischen Verkehrsregeln, unter anderem eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf Freilandstraßen, sofern nicht anders beschildert, sowie 50 km/h im Ortsgebiet. Achte auf die Beschilderung und passe dein Tempo an Fahrbahnzustand und Wetter an.
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