
Staller Sattel (Passo di Stalle): Technik-Guide für Motorradfahrer
Einheimische wissen es am besten!
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Der Staller Sattel (Passo di Stalle) liegt in Österreich und verbindet das Defereggental mit dem Antholzertal in Italien. Die Straße quert den Alpenhauptkamm und erreicht am Pass eine maximale Höhe von 2,058 m. Die Strecke liegt in den Alpen und berührt mehrere Untergruppen, darunter Lasörling-Gruppe, Lasörlingkamm, Winkeltaler Berge, Weiße Spitze-Hochgrobe-Kette und Panargenkamm. Der nächstgrößere Ort auf der österreichischen Seite ist Matrei in Osttirol, etwa 9.6 km vom Einstieg entfernt. Eine interaktive Karte zur Strecke findest du am Ende des Artikels.
Straßenbreite, Fahrspuranzahl und Oberflächenqualität werden geladenKarten-Explorer für weitere Straßendetails öffnenStreckencharakter und Fahrerlebnis
Die Straße über den Staller Sattel ist überwiegend mit gutem Asphalt ausgebaut und fährt sich insgesamt recht gleichmäßig. Die Route ist rund 30 km lang; der Großteil (etwa 80%) ist ausreichend breit für entspanntes Kreuzen, ein kleinerer Anteil ist mittel bis schmal. Die Fahrbahnaufteilung variiert: Etwa die Hälfte der Strecke ist einspurig, etwas mehr als ein Viertel zweispurig. Dich erwartet ein moderat kurviger Verlauf – technisch interessant, ohne dass die Strecke von extrem vielen Kehren geprägt ist. Die Höhe reicht von 1,146 m am tiefsten Punkt bis 2,058 m am Scheitel. Das Tempolimit liegt bei maximal 70 km/h, in der Praxis oft darunter – abhängig von Fahrbahnbreite, Begegnungsverkehr und Betrieb. Entlang der Route liegen mehrere Abschnitte und markante Punkte, darunter Defereggental-Landesstraße, Staller-Sattel-Straße - Via Passo Stalle, Mellitztunnel, Mellitzgalerie und Moosbachgalerie. Über weite Teile verläuft die Straße parallel zum Defereggental. Weitere Hintergründe zum Pass findest du unter Staller Sattel (Wikipedia).
Saisonale Befahrbarkeit und Sperren
Der Staller Sattel ist aufgrund der Höhenlage und alpiner Witterung saisonal gesperrt. In der Regel ist die Straße im Winter für den gesamten Verkehr, auch für Motorräder, geschlossen – meist von Ende Oktober bis Ende Mai, abhängig von der Schneelage. Zusätzlich sind kurzfristige Sperren durch Schlechtwetter oder Arbeiten möglich. Prüfe vor der Tour unbedingt den aktuellen Straßenzustand. Aktuelle Informationen findest du auf der offiziellen Seite zu Straßensperren in Tirol.
Maut, Gebühren und Regelungen
Aktuell wird auf der österreichischen Seite für Motorräder keine Maut oder Zufahrtsgebühr für den Staller Sattel erhoben. Bedingungen können sich jedoch ändern; informiere dich vor der Anreise über den neuesten Stand. Grundsätzliche Infos zu Maut und Gebühren in Österreich findest du bei ASFINAG – Vignetten-Informationen. Beachte zudem mögliche Regelungen zu Fahrzeugabmessungen und Verkehrsführung: Auf den einspurigen Abschnitten ist teils Wechselverkehr per Ampelsteuerung üblich.
Sehenswürdigkeiten und Ziele in der Umgebung
Entlang der Strecke bieten sich mehrere Aussichtspunkte und naturnahe Stopps an. Das Defereggental, dem die Straße über längere Abschnitte folgt, ist für alpine Landschaft und traditionelle Tiroler Orte bekannt. Am Pass selbst gibt es weite Blicke in die umliegende Bergwelt, entsprechend ist er ein häufiger Fotostopp für Motorradfahrer und Ausflügler. Als Abstecher bietet sich zudem Matrei in Osttirol an – ein wichtiger Zugang zum Nationalpark Hohe Tauern. Charakteristisch ist außerdem die Querung des Alpenhauptkamms, die unterschiedliche Natur- und Kulturräume verbindet. Allgemeine Informationen zu den Alpen findest du auf Wikipedia.
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