
Norbertshöhe-Pass (Martinsbrucker Straße) mit dem Motorrad: Streckeninfos
Einheimische wissen es am besten!
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Die Martinsbrucker Straße liegt im Westen Österreichs in den Tiroler Alpen. Sie verbindet das Dorf Nauders (Österreich) mit Martina (Schweiz) und quert dabei den Norbertshöhe-Pass. Die Strecke liegt am Übergang zwischen dem Unterengadin (Engiadina Bassa) und dem Oberen Gericht und schafft so eine direkte Verbindung zwischen beiden Regionen. Als Teil des Alpenraums ist sie ein sinnvoller Korridor für Fahrten zwischen Österreich und der Schweiz. Eine interaktive Karte mit dem exakten Verlauf der Martinsbrucker Straße findest du am Ende dieses Artikels.
Straßenbreite, Fahrspuranzahl und Oberflächenqualität werden geladenKarten-Explorer für weitere Straßendetails öffnenStraßencharakter und Fahreindruck
Die Martinsbrucker Straße ist etwa 7.6 km lang. Die Höhe reicht von 1,035 m am tiefsten Punkt bis 1,415 m am höchsten Punkt. Die Straße ist überwiegend breit (ca. 81%), der Rest ist mittlere bis schmale Fahrbahnbreite. Auf einem relevanten Abschnitt ist sie zweispurig ausgebaut (ca. 40%), was die Begegnung in beide Richtungen erleichtert. Der Belag ist asphaltiert und als hervorragend eingestuft, was für verlässlichen Grip und ruhigen Lauf sorgt. Der Kurvenverlauf ist moderat: eine Mischung aus weiteren und engeren Radien, ohne die extreme Kehren-Dichte mancher anderer Alpenpässe. Die Tempolimits wechseln je nach Abschnitt und Nähe zu Ortschaften; ausgeschildert sind 30, 50, 60 und 100 km/h. Rund 38% der Strecke verlaufen durch oder nahe an Siedlungsbereichen – hier solltest du besonders auf lokalen Verkehr und die Beschilderung achten.
Norbertshöhe-Pass und Umfeld
Der zentrale Punkt der Martinsbrucker Straße ist die Querung des Norbertshöhe-Passes, eines Alpenpasses auf 1,405 m, der als Übergang zwischen Österreich und der Schweiz dient. Bekannt ist er vor allem für seine Aussichtspunkte mit weitem Blick in die umliegenden Alpen und Täler. Die Route verläuft nahe am Unterengadin (Engiadina Bassa) sowie am Oberen Gericht, beide Regionen mit ausgeprägter Landschafts- und Kulturprägung. Auch die Nähe zum gesamten Alpen-Hauptkamm prägt das Streckenbild. Entlang der Route gibt es Stellen, die sich für kurze Fotostopps eignen, ohne dass du lange Umwege fahren musst.
Sperrungen, Saisonbetrieb und Regeln
Die Martinsbrucker Straße einschließlich Norbertshöhe-Pass ist grundsätzlich ganzjährig für Motorräder befahrbar. Aufgrund der Höhenlage können im Winter oder bei Schlechtwetter aber kurzfristige Sperren auftreten, insbesondere durch Schnee oder Eis. Prüfe vor der Tour aktuelle Verkehrsmeldungen und Wetterprognosen, vor allem außerhalb der Sommersaison. Regelmäßige, veranstaltungsbedingte Sperrungen sind für diese Strecke nicht bekannt. Aktuelle Hinweise zu Straßenzustand und möglichen Sperren findest du bei den ASFINAG-Verkehrsmeldungen.
Maut, Gebühren und Praxisinfos
Aktuell gibt es keine eigene Maut oder Einfahrtsgebühr speziell für Motorräder auf der Martinsbrucker Straße bzw. über den Norbertshöhe-Pass. Mautregelungen in Österreich können sich jedoch ändern – prüfe daher vor der Fahrt die aktuellen Vorgaben. Allgemeine Informationen zu Maut und Vignette in Österreich, inklusive möglicher Anpassungen, findest du auf der ASFINAG-Seite zu Maut und Vignette. Beachte außerdem: Auch wenn diese Strecke selbst mautfrei ist, können nahegelegene Routen oder Autobahnen eigene Mautpflichten haben.
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